Tag 7 war ein entspannter Tag – nur 9 Stunden unterwegs und 45 km gelaufen

Valentinstag entspannter

Nachdem es gestern mit 66 km eine unerwartet lange und anstrengende Etappe gab, war der Valentinstag ein recht entspannter Tag für Jörn Theissig. Um 5 Uhr morgens ging’s los, durch immer tiefer verschneite Gebiete auf wunderbar präparierten Trails. Etwas mehr als eine Marathondistanz war nötig um am nächsten Checkpoint in Pelly Crossing anzukommen. Das hat Jörn dann auch gegen 15 Uhr geschafft. Danach war endlich mal Zeit den „Feierabend“ zu geniessen, was man Jörn bei seinem entspannten Interview auf einem Snowmobil anmerkt.

Genau 398 Kilometer ist Jörn nun in den ersten 7 Tagen des Rennens gelaufen. Es zwickt an einigen Stellen ganz ordentlich – zum Beispiel in den Fussgelenken – aber insgesamt ist Jörn in sehr guter Verfassung. Nur  die Ernährung läuft nicht ganz nach Plan. Es mischen sich immer wieder Heisshunger Attacken auf Gummibärchen ein…aber wer jeden Tag 9000 Kalorien verbraucht, kann sich das leisten.

Die Mitbewerber

Heute mussten leider weitere 4 Läufer aufgeben. Sie waren entweder hoffnungslos zurückgefallen oder haben sich Verletzungen zugezogen. Ein Warnzeichen für Jörn..auch wenn es gut läuft….es kann sich zu jeder Stunde ändern und manch einer ist noch am letzten Renntag gestolpert.

An der Spitze fährt Enrico Ghidoni ein einsames Rennen. Er hat fast 400 Meilen hinter sich und wird wohl am Sonntag in Dawson City mit neuem Streckenrekord einradeln. Und das mit 61 Jahren…ein Phänomen.

Auf dem Weg zum Checkpoint Pelly Farm

Morgen steht wieder eine relativ kurze Etappe an…31 Meilen, etwa 50 Kilometer muss Jörn bis zum Checkpoint Pelly Farm laufen. Am frühen Nachmittag erwarten wir Jörn dann dort. Auf der Farm soll es fantastische Lasagne geben. Darauf freut sich Jörn schon. Auf der Pelly Farm gibt es eine vorgeschriebene Pause von 8 Stunden, bevor es dann durchs Gebirge Richtung Dawson City geht. Die letzten 4 Renntage werden dann nochmal richtig schwer.

 

 

1 Antwort
  1. Ingo Röhl
    Ingo Röhl says:

    GUMMIBÄRCHEN im Yukon?!?!?! Na klar!!! Die sollen doch gut für die Gelenke sein!!!
    Hoffentlich ist der Nachschubweg gesichert.
    So langsam wird es für uns Zuschauer ja richtig spannend. Wenn du nur mehr von diesen wunderbaren Bildern einstelltest.
    Dann mal gutes Durchkommen für die nächste Etappe… würden es die Rennregularien eigentlich gestatten, die Pulka zum Rodeln zu benutzen? Oder sich einen Wolf zu zähmen, den man vorspannen könnte?

    Liebe Grüße aus dem Daily Ultra

    Ingo

    Antworten

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