[VIDEO] Die Halbzeit ist geschafft – mit einem weiteren langen Marsch durch verschneite Wälder und über den zugefrorenen Yukon River.

Bergfest

Der Checkpoint MacCabe Creek, eine einsame Farm am Yukon River, markiert mit 216 Meilen genau die Hälfte der Distanz des Yukon Arctic Ultra. Auch wenn es jetzt nur noch das Zeitlimit am 13. Tag gibt, wollte Jörn unbedingt die Halbzeit heute feiern, und hat dafür einen weiteren sehr langen Marsch von 66 km in Kauf genommen. Kurz vor 21 Uhr kam er erschöpft in MacCabe Creek an. (Live Tracking – KLICK) Laut Rennplan wären heute eigentlich „nur“ 61 km zu laufen gewesen, aber dickes Packeis auf dem Yukon River hat einige Umwege erfordert. Dafür wurde Jörn mit wunderbaren Eindrücken vom zugefrorenen Fluss entschädigt. Ein großer Teil der Strecke ging heute auch durch lange, tief verschneite und einsame Waldschneisen entlang des Flusses. Er hat unterwegs einige schöne Aufnahmen der heutigen Etappe gemacht.

Viele Teilnehmer sind ausgefallen

Mittlerweile sind nur noch 23 Teilnehmer im Rennen. Mit Ausnahme der Spitze von 3 Teilnehmern sind die Abstände der verbliebenen Teilnehmer recht gering. Jörn liegt etwa im Mittelfeld. Ganz vorne gab es einen Führungswechsel. Enrico Ghedini fährt ein furioses Rennen auf seinem Mountainbike. Er hat bereits mehr als 325 Meilen absolviert und den bislang führenden Kanadier Derek Crowe überholt. Das sieht nach neuem Streckenrekord aus. Bei den „Fussgängern“ führt weiterhin der Südtiroler Hanno Heiss, der nach einer Pause in Carmacks nun wieder „Gas gibt“.

Videobericht von Jörn

‚Kurze‘ Strecke

Morgen geht es weiter nach Pelly Crossing, wo der Checkpoint in der Turnhalle des kleinen Ortes aufgbaut ist. Jörn hat bis dorthin „nur“ 28 Meilen zu laufen, also etwa eine Marathon Distanz. Nach mehreren Tagesetappen über 60 km ist das ja fast erholsam…allerdings werden die Beine nach so vielen Mammutetappen auch langsam schwerer.

Wir drücken Jörn die Daumen.

 

 

1 Antwort
  1. Ingo Röhl
    Ingo Röhl says:

    Jörn,
    Packeis auf dem Yukon! Ob wir das auf dem Rhein auch noch mal erleben dürfen? So einen milden Sommer wie diesen Winter hatten wir ja lange nicht…
    Schöne Bilder, die du da mitnimmst. Wenn ich deine Bilder ansehe, muss ich jedesmal an meine alten Jack London Romane denken, die ich vor Urzeiten verschlungen habe. Und in denen ging es ja auch immer für irgendwen um’s Durchhalten. Und meistens auch noch um Gold…
    Ich wüsche dir für die zweite Hälfte, dass die Freude die Anstrengung wett macht und überwiegt.
    Liebe Grüße aus dem Daily Ultra
    Ingo

    Antworten

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.